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Die Geschichte von Bethel

Die Geschichte von Bethel begann mit der Gründung eines Heimes für Menschen mit Epilepsie in Bielefeld.
Das geschah im Jahr 1867.
Menschen mit Epilepsie wurden damals oft vernachlässigt.
In diesem Heim hatten sie aber ein sicheres Zuhause.

Der erste Leiter des Heimes war Friedrich Simon.
Der zweite Leiter kam im Jahr 1872.
Er hieß Friedrich von Bodelschwingh.
Friedrich von Bodelschwingh hat sehr viel für die Anstalt getan.
Darum bekam die Anstalt seinen Namen:

von Bodelschwinghsche Anstalten Bethel.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Bethel halfen immer mehr Menschen,
die krank, behindert oder arm waren.
Heute ist Bethel eine der größten diakonischen Einrichtungen in Europa.
Diakonische Einrichtungen gehören zur evangelischen Kirche.
Sie leisten viele soziale Aufgaben für die Menschen.

In Bethel wurde vielen Menschen geholfen.
Und es wurde viel Gutes getan.
Aber in Bethel haben Menschen auch  schlechte Erfahrungen gemacht.
Keine Entschuldigung kann groß genug sein für das Leiden dieser Menschen.
Viele Menschen durften keine Kinder bekommen,
weil sie eine Behinderung hatten.
Und viele Menschen mussten sehr schwer Arbeiten,
obwohl sie es nicht konnten und wollten.
Das geschah in den Jahren zwischen 1930 und 1945.

Bethel bedauert diese Geschehnisse in seiner Geschichte.
Bethel will möglichst viel über diese Zeit wissen
und aus den Fehlern lernen.
Bethel will umso mehr Menschen helfen,
denen es nicht so gut geht.

© 2017 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel - Leichte Sprache